Traumberuf? Max Eberl hat es beim FC Bayern derzeit nicht leicht

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Der derzeit wichtigste Mann des FC Bayern

Seine Hauptaufgabe besteht derzeit darin, einen neuen Bayern-Trainer zu finden. Doch Max Eberl muss noch mehr tun – und das ist nicht einfach.

Julian Nagelsmann gilt als heißer Kandidat für die Nachfolge von Thomas Tuchel als Trainer des FC Bayern.  Max Eberl äußert sich zur Kandidatengruppe.
Stefan Kumberger
Stefan Kumberger

Max Eberl ist derzeit nicht zu beneiden. Seit dem 1. März hat der Sportdirektor des FC Bayern seinen Traumjob, doch seine Aufgaben beim Rekordmeister dürften ihm keine schönen Träume bescheren.

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Der 50-Jährige muss schnellstmöglich einen neuen Trainer für den FCB präsentieren – wenn es nach ihm geht, im April. Das Problem: Entweder bekennen sich die Kandidaten zu ihren aktuellen Vereinen, stehen aus anderen Gründen nicht zur Verfügung, wollen lieber Bundestrainer werden oder haben bereits eine problematische Bayern-Vergangenheit hinter sich.

Eberl positioniert sich

Zudem muss sich Eberl im komplizierten Machtgefüge zwischen Tegernsee, Grünwald und Säbener Straße zurechtfinden und Fehler vermeiden. Immer wieder gerät er in die Situation, öffentlich auf den Baustellen arbeiten zu müssen, die andere eröffnet haben.

Doch das gelingt dem Sportdirektor bisher sehr gut. Eberl sagt kluge Dinge und hält sich gleichzeitig davon zurück, unkluge Dinge zu sagen. Er bleibt standhaft.

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Eberl tritt stark in den Medien auf

Bestes Beispiel: Sein Interview auf Sky am Samstagabend. Es war Eberls erster Auftritt, nachdem Julian Nagelsmann seinen Verbleib als Bundestrainer angekündigt hatte. Zahlreiche Experten und Fans werteten dies als klare Absage an den FCB. Teilweise war sogar von einer schallenden Ohrfeige für die Münchner die Rede.

Doch der Sportdirektor schaffte es schnell, dem Thema eine positive Wendung für die Bayern zu geben. „Wir haben mit Julian gesprochen. „Irgendwann hat man gemerkt, dass der Schmerz von damals noch tief sitzt, die Trennung zu kurz war“, sagte Eberl und fügte hinzu: „Ich würde es nicht als Absage bezeichnen, er hat sich für den DFB entschieden.“ Ich freue mich für den deutschen Fußball.“

Innerhalb kürzester Zeit gelang es dem Bayern-Boss, das Blatt etwas zu wenden. Auf den Punkt gebracht könnte man seine Botschaft so verstehen: Nagelsmann kann alte Wunden beruflich nicht überwinden und hat deshalb Angst vor einem erneuten Engagement an der Säbener Straße. SPORT1– Nach Angaben des Bundestrainers wertet der Bundestrainer diese Aussage als geringfügiges Foul.

Umgekehrt dürfte es Eberl nicht gefallen haben, dass Nagelsmanns Berater Volker Struth im „Spielmacher“-Podcast verkündete, dass es Verhandlungen zwischen seinem Mandanten und den Bayern gebe.

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Dass dies unmittelbar nach Abpfiff des Spiels des Rekordmeisters gegen Arsenal bekannt wurde, ließ Eberl und den anderen FCB-Verantwortlichen keine Zeit, sich auf die Fragen der Reporter vorzubereiten. Dass der Sportdirektor entspannt blieb, half der öffentlichen Wahrnehmung des Vereins.

Eberl wird im Verein geschätzt

Der Verein ist von Eberls Medienarbeit begeistert. Regelmäßig entlastet der 50-Jährige den Kessel und erhöht bei Bedarf die Schlagzahl. Dass er nach der Blamage in Heidenheim sagte, dass ihm die Trainersuche derzeit „egal“ sei, sorgte bei manchen Beobachtern für Verwunderung, der Verein fand es aber richtig und gut.

Es bleibt nur abzuwarten, wie sich Eberl zwischen den verschiedenen Kräften hinter den Kulissen positioniert. Gemeinsam mit Sportdirektor Christoph Freund setzte er sich für die Verpflichtung Nagelsmanns ein und hatte den Segen von Vereinsmäzen Uli Hoeneß. Letztlich setzte sich jedoch Karl-Heinz Rummenigge als Anführer der Kritiker einer solchen Rückholaktion durch.

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Doch Eberl ging nicht als Verlierer vom Feld. Bei der Suche nach einem Trainer verlässt sich weiterhin jeder im Verein auf sein Fachwissen und sein Gespür. Ihm obliegt die Suche nach einem geeigneten Trainer.

Eberl bleibt derzeit der wichtigste Mann des FC Bayern. Er ist an allen Fronten gefragt, denn sobald er einen Trainer gefunden hat, geht der Kaderumbau in die entscheidende Phase…

Adele

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