Deutschland

Frachtschiff sank im Hamburger Hafen | NDR.de – Nachrichten

Stand: 6. Februar 2024 14:47 Uhr

Aus noch unklarer Ursache ist am Dienstagmorgen im Hamburger Hafen ein Frachtschiff gesunken. Niemand wurde verletzt.

Der 80 Meter lange Lastkahn lag am Kali-Kai im Blumensandhafen in Wilhelmsburg. An Bord befanden sich rund 3.500 Liter Diesel und rund 1.400 Tonnen Kaliumchlorid, also Kalisalz. Kurz nach 5 Uhr morgens habe das Frachtschiff „Alster“ plötzlich Schlagseite, sagte ein Feuerwehrsprecher. Eine Stunde später sank der Lastkahn in der Elbe. Rund 40 Feuerwehrleute waren vor Ort, um Ölbarrieren zu errichten. Der Schiffsführer blieb unverletzt.

Die Schäden für die Umwelt sind noch unklar

Das Ausmaß der Umweltschäden war am Dienstag noch unklar. „Diesel ist ins Gewässer gelangt. Rund 5.000 Quadratmeter Wasser wurden verseucht“, sagte eine Sprecherin der Umweltbehörde. Nach Angaben der Feuerwehr ist kein Salz ausgetreten. Kalisalz wird unter anderem zur Herstellung von Düngemitteln verwendet.

Schiff soll geborgen werden

Am Nachmittag beendete die Feuerwehr ihren Einsatz und übergab an den Reeder, die Hamburg Port Authority (HPA) und die Umweltbehörde. Nach Rücksprache soll die Bergung des Schiffes in Auftrag gegeben werden. Wann die Erholung eintreten wird, konnte das Umweltamt noch nicht sagen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 06.02.2024 | 12:00 Uhr

Adelbert

Hallo, ich bin Adelbert. Ich bin Nachrichtenautorin und es liegt mir am Herzen, wichtige Geschichten zum Leben zu erwecken. Ich schreibe nun schon seit Jahren und liebe die Herausforderung, die richtigen Worte zu finden, um eine Geschichte auf interessante Weise zu erzählen. Meine Lieblingsthemen sind Politik und aktuelle Ereignisse, und ich bemühe mich, den Lesern genaue Informationen zu liefern, die ihnen helfen können, fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn ich nicht schreibe, genieße ich es, neue Orte zu erkunden und neue Leute kennenzulernen.
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