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Eine Unwetterserie steht bevor – Wetterexperten prognostizieren bereits die Wende

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Große Teile Deutschlands trotzten gerade noch Eisregen und Schneefall. Allerdings werden ab nächster Woche stürmische Winde und milde Temperaturen erwartet.

Update vom 21. Januar, 20:15 Uhr: Die neue Woche beginnt stürmisch. Zwei Unwetter kommen auf Deutschland zu, prognostiziert Meteorologe Georg Haas im Wetterbericht Weather.com. Es bestehe Unwettergefahr, macht Haas noch einmal deutlich. Das erste Tief brachte in den frühen Morgenstunden des Montags Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h in die Küstengebiete; Im Oberharz teilweise sogar bis zu 160 km/h.

Auch mit Regen ist zu rechnen und während es im Norden im Tagesverlauf freundlicher wird und Temperaturen über zehn Grad plus zu erwarten sind, bleibt es im Süden kälter. Hier bleiben die Plustemperaturen im einstelligen Bereich und am Morgen besteht bei Regen weiterhin Glatteisgefahr. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor den Sturmböen.

Eine neue Woche bringt eine Reihe von Stürmen und milde Temperaturen – doch der Winter ist noch nicht vorbei

Originalmeldung vom 19. Januar: München – Das Winterchaos, das den Süden Deutschlands in den letzten Tagen unter Kontrolle gehalten hat, verschwindet nur langsam. Am dritten Januarwochenende wird es noch einmal richtig kalt. Vor allem im Alpenraum drohen Rekordtemperaturen von bis zu minus 30 Grad.

Am Montag (22. Januar) zeichnet sich eine kurze Wetterwende ab – mit teils kräftigen Sturmböen.

Wettervorhersage für Deutschland: Das Wochenende wird erneut frostig

„Eisregen und heftige Schneefälle, das alles ist nun Schnee von gestern“, berichtet Meteorologe Dominik Jung auf wetter.net. Dem Wetterexperten zufolge ist noch für einige Tage mit kaltem Winterwetter zu rechnen, mit Tagestemperaturen knapp über Null Grad. Am Wochenende rechnet Jung mit starkem Nachtfrost, die Temperaturen fallen zeitweise zwischen minus 15 und minus 20 Grad.

Wechselhaftes Winterwetter in Deutschland: Nach dem Eisregen kommt der Sturm. (Symbolisches Bild) © Ralph Peters/Imago

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommt es bereits am Freitag (19. Januar) an der Küste zu starken bis stürmischen Böen, an der Nordsee sogar zu Sturmböen. In Mittel- und Süddeutschland gibt es abseits von Ballungszentren und Flusseinzugsgebieten sowie generell in Bergregionen leichten Permafrost. Auch in der Nacht zum Samstag prognostiziert der DWD in Gebieten mit klarem Wetter und Schnee Temperaturen von bis zu minus 15 Grad.

Die Wettervorhersage vom Montag verspricht stürmische Winde und milde Temperaturen

Vor allem im Norden weht das ganze Wochenende über kräftiger Wind. Am Montag (22.01.) kommt es im Nordwesten Deutschlands zu flächendeckenden Böen mit 70 bis 80 und bis zu 90 km/h. Auch für Montag prognostiziert der DWD „schwere Sturmböen in den Bergen und auf dem Meer“, in der Nordsee seien „vorübergehende orkanartige Böen möglich“. Nach einem ruhigeren Dienstag werde der Wind laut Jung in der Nacht zum Mittwoch (24. Januar) besonders stark wehen.

Montag (22. Januar) 4 bis 12 Grad
Dienstag (23. Januar) 7 bis 12 Grad
Mittwoch (24. Januar) 9 bis 14 Grad
Donnerstag (25. Januar) 7 bis 13 Grad
Freitag (26. Januar) 7 bis 12 Grad
Quelle: DWD

Im Norden kann der Wind Geschwindigkeiten von 100 km/h erreichen, in den Mittelgebirgen sogar bis zu 120 km/h. Erst Anfang Januar verwüstete ein Sturm Nordwesteuropa. Mit den stürmischen Winden kommen auch mildere Luftmassen nach Deutschland. Laut DWD setzt bei milden Temperaturen und erwarteten Niederschlägen ein Tauwetter ein, wobei die Temperaturen zu Beginn der Woche zwischen 4 Grad im Südosten und bis zu 12 Grad entlang des Rheins und im Nordwesten liegen.

Wettertrend zum Monatsende: Die winterlichen Temperaturen kehren zurück

Wer angesichts der milden Temperaturen glaubt, dass der Frühling in Deutschland bereits Einzug gehalten hat, muss sich noch gedulden. Nach den bevorstehenden recht warmen Tagen dürften die Temperaturen zum Monatsende hin wieder sinken, deuten zumindest Trendprognosen an. „Die Kaltluft kommt unter Hochdruckeinfluss zurück“, sagt Jung zur weiteren Wetterentwicklung. Mit Neuschnee ist allerdings nicht zu rechnen; Tatsächlich dürfte das Monatsende laut Jung und der DWD-Prognose „weitgehend niederschlagsfrei“ ausfallen.

Adelbert

Hallo, ich bin Adelbert. Ich bin Nachrichtenautorin und es liegt mir am Herzen, wichtige Geschichten zum Leben zu erwecken. Ich schreibe nun schon seit Jahren und liebe die Herausforderung, die richtigen Worte zu finden, um eine Geschichte auf interessante Weise zu erzählen. Meine Lieblingsthemen sind Politik und aktuelle Ereignisse, und ich bemühe mich, den Lesern genaue Informationen zu liefern, die ihnen helfen können, fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn ich nicht schreibe, genieße ich es, neue Orte zu erkunden und neue Leute kennenzulernen.
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